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freemymind 🇨🇭
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#daoist #voluntarist #anarchist #humanist #social #political #conversations #nonviolence How to learn my philosophy: Start with some critical thinking on youtube with "TEDed the deomon of reason" miniseries Start with Immanuel Kants techings, follow stoics, also very nice to read "happy" by Derren Brown, add dao techings to it Follow this up by Podcasts like Darknet diaries and Jon Harbinger On Youtube watch TEDx talks, Veritassium and Huberman Lab Chronically offended by The Beave 😎

Wie wertend wird in der deutschen Tagesschau eigentlich berichtet? Soll das Journalismus sein?

Ich bin froh gibt es in der #schweiz noch qualitätsjournalismus, der es schafft aufzuzeigen was geschieht ohne direkt eine Meinung zu vertreten.

https://netzpolitik.org/2024/staatstrojaner-in-der-eu-slowakischer-geheimdienst-soll-pegasus-einsetzen/

Die Gefahr von Pegasus bleibt aktuell. Um mehr Schutz zu haben sollten folgende Schritte sicher zur Routine gehören:

- automatische Softwareupdates wo möglich aktivieren

- wenn eine Verschlüsselung des Gerätes möglich ist dies aktivieren

- Jeder neuen App alle Rechte entziehen und nur die absolut nötigen Rechte freigeben.

- Ungenutzte Apps deinstallieren.

- Alle paar Tage das Betriebssystem neustarten.

- Dienste nutzen, welche die Privatsphäre respektieren

- Quelloffene software verwenden wenn verfügbar

I would say every publicated science effort can only help advancing. I can not beleave that you could publish a paper that will bring scientific efforts back in time. So I would say every investment is good.

#science #asknostr #physics

Is the system or peerreviews maby unnecessary? Since good science will eventually go through the filter of time successfully and bas science will get lost some day.?

Source:

https://www.theseedsofscience.pub/p/the-rise-and-fall-of-peer-review

"Why did peer review seem so reasonable in the first place?

I think we had the wrong model of how science works. We treated science like it’s a weak-link problem where progress depends on the quality of our worst work. If you believe in weak-link science, you think it’s very important to stamp out untrue ideas—ideally, prevent them from being published in the first place. You don’t mind if you whack a few good ideas in the process, because it’s so important to bury the bad stuff.

But science is a strong-link problem: progress depends on the quality of our best work. Better ideas don’t always triumph immediately, but they do triumph eventually, because they’re more useful. You can’t land on the moon using Aristotle’s physics, you can’t turn mud into frogs using spontaneous generation, and you can’t build bombs out of phlogiston. Newton’s laws of physics stuck around; his recipe for the Philosopher’s Stone didn’t. We didn’t need a scientific establishment to smother the wrong ideas. We needed it to let new ideas challenge old ones, and time did the rest."

Das hat sicher etwas. Dass es von linker Seite viele gibt, welche toleranz fordern, während eine sehr geringe Toleranz gegenüber anderen Ansichten besteht.

Ich bin selber klar Links. Aber das bedrückt mich oft auch und nimmt gewissen Politikern die Glaubwürdigkeit.

Wer sich vor kritischen Auseinandersetzungen drückt, dem fehlen die schlagkräftigen Argumente. Und es gilt zu akzeptieren, dass die guten Argumente für gewisse passen für andere irrelevant erscheinen.

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So you mean your webpage? Because when not the webpage neds to offer you 2Fa so you can use it.

Offensive language often only means weak arguments. So I can not respect your Argumentation...

#philosophy #positive #conscoiusness #awareness

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkelsohn am Lagerfeuer von einem Kampf, der in jedem Menschen tobt.

Er sagte: „Mein Sohn, der Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten, die in jedem von uns wohnen.

Einer ist böse. Er ist der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Der andere ist gut. Er ist die Freude, der Friede, die Liebe, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl und der Glaube.“

Der Enkel dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach, und fragte dann: „Welcher der beiden Wölfe gewinnt?“

Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.“

I think a good algorythm can be soft too. The importance is that there is no way to mak fake blocks.

Ich hoffe auch, dass die Wahlen in Ostdeutschland ein grosser Weckruf an ganz Deutschland war. Dass die Politik eben nicht gut geht, wenn das einzige was man tut auf Hoffnung basiert. Müssen wohl einige wieder lernen Verantwortung zu übernehmen.

Yes I would treat it the same as on X. Follow npubs that you want to see in your feed. Always good to add hashtags, which you are intrested in to follow as well. Like this you find posts you are intrested in fast.

Ich bin absolute für gleichstellung und eine inklusive Gesellschaft. Wäre zu begrüssen, wenn von Vorfällen wie diesen aber international Lehren gezogen werden und verbesserungen direkt in neue Gesetzesvorschläge miteinbezogen werden um die Akzeptanz voransutreiben.

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I would argue, that most important build up a diverse userbase. Once this is becoming true, organisations will follow themselves. But rather focus bringing people of all color and intrests to Nostr.

#nostrgrow

Lasse ich mich jetzt eher weniger dafür begeistern, die Errungenschaft aufzugeben, dass Bildung allen zugänglich ist.

Overton-Magazin

3. September 2024

Rüdiger Rauls

Mil.gov.ua, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Die Vorgänge in Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg entwickeln sich zunehmend zu einem Glücksspiel. Die Armee setzt auf einen Überraschungsangriff in das Kursker Gebiet und die deutsche Regierung auf eine Kriegsfinanzierung aus den Zinsen russischen Vermögens.

Der Einmarsch ukrainischer Truppen nach Russland kam für viele überraschend, für den Westen und dessen Führung ebenso wie für die russische, wenn man den Verlautbarungen glauben kann. Aber bei all dem sollte man nicht vergessen, dass sowohl die russischen als auch die westlichen und ukrainischen Erklärungen nicht nur der Wahrheitsfindung dienen, sondern auch der Verwirrung des Feindes, gelegentlich auch der Freunde. Denn nicht immer sind die Interessen beider gleich und schon gar nicht gründet sich Freundschaft immer auf Sympathie. Viel öfter besteht ihre Grundlage in gemeinsamen Feinden.

Überraschungen

Ob die russische Führung wirklich nicht die Entwicklung an der Grenze hat kommen sehen, ist angesichts der starken Überwachung des Luftraums durch die eigenen Aufklärungssysteme fraglich. Dazu haben sich die Russen in diesem Krieg bisher nicht als fahrlässig oder blauäugig genug gezeigt. Anders als der Westen und die ukrainische Führung lassen sie sich nicht so sehr von eigenem Wunschdenken leiten, wenigstens konnte man bisher diesen Eindruck gewinnen.

Möglich ist aber ohne Weiteres, dass sie tatsächlich davon ausgingen, dass ohne Zustimmung aus Washington die ukrainische Armee keinen Einmarsch wagen würde. So verbreiten sie weiterhin die Behauptung, dass die USA eingeweiht waren, was von westlichen Stellen und Medien bestritten wird. Denn viele Äußerungen haben auch nur den einen Sinn, die Widersprüche innerhalb der anti-russischen Allianz zu erhöhen.

Aber darüber zu spekulieren, macht im Moment wenig Sinn. Doch vieles spricht dafür, dass die Russen diesen Einmarsch in begrenztem Maße zuließen, um die Ukrainer in eine Falle zu locken. Aus dieser dürften sie nun nicht so leicht wieder herauskommen, ohne ordentlich Federn lassen zu müssen. Zudem sind die erprobtesten Kämpfer und eine große Menge an ohnehin knappem Material weit ab von der entscheidenden Front, dem Donbass, gebunden. Insofern kam dieser Kiewer Vorstoß nicht nur sehr unerwartet für Freund und Feind, er scheint auch unüberlegt zu sein.

Eine weitere überraschende Wende spielte sich am Wochenende in Berlin ab. Diese könnte für die Ukraine genauso gefährlich werden wie der öffentlichkeitswirksame Einmarsch im russischen Grenzgebiet zu Kursk. Die Ampel hat kurzerhand und über Nacht die Finanzierung der Ukraine aus dem Bundeshaushalt weitgehend eingestellt. Auch hier kann nur spekuliert werden, denn Erklärungen zu den Beweggründen sind bisher nur dürftig.

Notgedrungen

Vordergründig geht es um die Defizite im deutschen Finanzhaushalt, die es zu decken gilt und die man offensichtlich nicht auf Kosten der Schuldenbremse oder von Sozialleistungen vornehmen wollte. Letzteres hatten Medien wie der Frankfurter Allgemeine Zeitung, aber auch viele Wirtschaftsinstitute und -verbände immer wieder gefordert.

Angesichts der bevorstehenden Landtagswahlen im Osten wollte man vermutlich nicht durch unpopuläre Entscheidungen der AfD und dem BSW weitere Zuwächse auf dem Präsentierteller reichen. Denn laut neuesten Umfragen haben beide Parteien inzwischen einen Stand erreicht, der Regierungsbildungen ohne die Einbindung einer dieser Kräfte fraglich erscheinen lässt.

Angesichts der Stimmung besonders in den östlichen Bundesländern forderte bereits Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) „ein Sondervermögen für Kommunen…, um in Schulen, Kindergärten, kommunale Straßen und Krankenhäuser zu investieren. … Wir können nicht länger Mittel für Waffen für die Ukraine in die Hand nehmen, damit diese Waffen aufgebraucht werden und nichts bringen.“(1).

Wenn das ein Vertreter jener CDU sagt, die sonst die Ampel wegen zu großer Zurückhaltung kritisiert, dann scheint die Lage zumindest im Osten ernst zu sein.

Dieser Ernst der Lage hat wohl auch in Berlin zum Umdenken geführt. Unumstritten ist die Maßnahme aber nicht, und so gibt man sich alle Mühe, nach allen Seiten hin zu beschwichtigen. Das gilt besonders für die Ukraine, die mit ihrem Kursker Abenteuer nun auch noch zusätzliche Nöte geschaffen hat, wo ihr doch bisher angeblich stets Geld und Material gefehlt hatten. Nun wird der Bedarf noch zusätzlich wachsen, und gleichzeitig fällt mit Deutschland der zahlungswilligste Verbündete nach den USA aus. Das sind keine guten Aussichten für Kiew.

Nachvollziehbar ist die Entscheidung, weil Deutschland sich anders als die USA nur begrenzt an den Finanzmärkten bedienen kann. Da ist zum einen die Schuldenbremse und zum anderen das im Verhältnis zu den USA begrenzte Marktvolumen. Das gilt nicht alleine für Deutschland, sondern für die EU insgesamt. Der riesige Markt der USA zieht Investoren an. Diese schreckt der derzeitige Schuldenstand in Höhe von 34 Billionen Dollar nicht ab. Sie sehen in der starken US-Wirtschaft die Garantie, dass das Land durch seine Steuereinnahmen in der Lage ist, Schulden und Zinsen jederzeit zu bedienen, zwar nicht alle auf einmal, aber die fälligen, und das genügt ihnen vollkommen.

Deutschland und Europa müssen andere Wege beschreiten, um an das Geld der Investoren zu kommen. Die Schuldenbremse schränkt zwar die Möglichkeiten der Kreditaufnahme ein, sie hat aber auch Vorteile, weshalb sie seinerzeit auch eingeführt wurde. Aufgrund seiner niedrigen Verschuldung sind Deutschlands Anleihen an den Finanzmärkten begehrt, und wegen dieser seiner hohen Bonität muss es weniger Zinsen für seine Kredite zahlen als zum Beispiel die USA.

Das schränkt aber auch den finanziellen und politischen Handlungsspielraum ein, und dessen Grenzen sind nicht erst jetzt, sondern bereits seit Ende des letzten Jahres erreicht, als das Bundesverfassungsgericht die Umschichtung von unverbrauchten Finanzmitteln aus dem Corona-Fonds für andere Bedarfe untersagt hatte. Nun musste die deutsche Regierung der Not gehorchen angesichts des Defizits, das die Ausgaben für den Ukrainekrieg, das Sondervermögen für die Bundeswehr, aber auch die schlechte Konjunktur aufgemacht hatten. Über die bisher bereits vergebenen und verplanten Mittel hinaus soll es keine zusätzlichen Zuwendungen mehr für die Ukraine geben.

Die Luft wird dünner

Dieser Krieg verschlingt Unsummen, und all jene klugen und unfehlbaren Gedankengebäude, die man sich zusammenzimmerte, um Russland zu besiegen, sind eingestürzt. Die sogenannten Experten haben mit ihrem Wissen, ihren Plänen und absolut sicheren Ratschlägen falsch gelegen. Nicht nur dass Russland trotz Krieg stärker dasteht als zuvor, die Ukraine ist technisch zahlungsunfähig und der Westen kann sich diesen Krieg immer weniger leisten.

Für dieses Jahr sind im deutschen Haushalt bereits etwa 7,5 Milliarden Euro für die Ukraine verplant und werden auch noch ausgezahlt werden. Selbst die für 2025 eingeplanten vier Milliarden Euro sind bereits jetzt schon völlig ausgeschöpft und eigentlich angesichts der gemachten Zusagen überbucht. Das heißt, diese vorgesehene Höchstgrenze für das nächste Jahr ist bereits jetzt schon überschritten. Aber selbst für 2026 sind immer noch drei Milliarden Euro im Haushalt für die Ukraine vorgesehen, für 2027 und 2028 dann jeweils noch eine halbe Milliarde.

Aber angesichts der finanziellen und wirtschaftlichen Schwäche des Landes reichen diese Summen bei weitem nicht. Im aktuellen Jahr sind nach Angaben des ukrainischen Finanzministeriums bisher bereits 24,5 Milliarden Dollar allein als Hilfen zum Staatshaushalt nach Kiew geflossen. In diesen Geldern sind die Waffenhilfen des Westens noch gar nicht enthalten. Das bedeutet, dass der ukrainische Staatshaushalt „zu 52 Prozent von diesen Zuweisungen finanziert wurde“(2).

Für das Jahr 2025 erwartet das Land darüber hinaus „eine budgetäre Unterstützung von Höhe von 35 Milliarden Dollar“ (ebenda), wohl gemerkt all das alleine zur Aufrechterhaltung der staatlichen Funktionen und Aufgaben. Aber selbst wenn diese 35 Milliarden wirklich fließen, klafft nach den Berechnungen der Kiewer Ökonomen „immer noch ein Loch von 15 Milliarden Dollar“ (3).

Angesichts dieser Finanzlage haben die „Ratingagenturen dem Land inzwischen jede Kreditwürdigkeit entzogen“ (4). Das bleibt nicht ohne Auswirkungen für die Mittelbeschaffung der Ukraine über die Finanzmärkte. Welcher private Investor wird Geld in die Finanzprodukte eines Landes stecken, das keine Kreditwürdigkeit mehr genießt? Dann kann man das Geld auch gleich verbrennen.

Im September steht weiteres Ungemach ins ukrainische Haus. Der Internationale Währungsfonds (IWF) wird dann überprüfen, in wie weit die verabredeten Kriterien der Hilfsprogramme eingehalten wurden. Davon wird die Verlängerung von Hilfsgeldern abhängen. Das Urteil des IWF wird auch Auswirkungen haben auf die Umschuldungsverhandlungen, die die Ukraine mit privaten Geldgebern führt, die zu einer Entlastung bei den Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 11,4 Milliarden Dollar führen sollen.

Riskanter Ausweg

Angesichts der Ausweglosigkeit ihrer Lage ist es kein Wunder, dass die Ukraine darauf drängt, dass die westlichen Verbündeten umgehend eine Regelung für die eingefrorenen russischen Zentralbankguthaben finden. Denn dort liegt ein dicker Batzen, der Begehrlichkeiten weckt. Bisher greift man nur auf die Zinsen dieser Guthaben zu. Aber die Ukraine und auch die USA drängen darauf, dass die Europäer das gesamte Geld beschlagnahmen und für die Verbindlichkeiten der Ukraine nutzen.

Die USA haben da leicht reden, denn der Großteil dieser Gelder liegt in Europa, nur ein geringer Teil von etwa sechs Milliarden befindet sich in den USA. Aber dort liegt der Großteil der Verbindlichkeiten und Schulden der Ukraine in Form von Krediten und Waffenkäufen. Die USA hätten nur Vorteile von der Beschlagnahme, könnten doch die finanziellen Verpflichtungen der Ukraine damit erfüllt werden. Es wären die Europäer, die sich den Hauptärger mit Russland einhandeln würden.

Aber da auch die Europäer ein großes Interesse an den russischen Rücklagen haben, suchen sie nach juristischen Wegen, wie man Russland dieses Geld völkerrechtlich abgesichert entziehen könnte. Dabei streiten sich die Experten und Rechtsgelehrten, als gäbe es einen übernationalen Richter, der diese Frage mit einem verbindlichen Urteil entscheiden könnte. Egal wie sich der Westen glaubt, völkerrechtlich absichern zu können, Russland wird da sicherlich anderer Meinung sein.

In der Zwischenzeit geht der Krieg weiter, Finanzen und Wirtschaft der Ukraine zerfallen immer mehr, und der Westen merkt, dass er sich diesen Krieg immer weniger leisten kann. Auch innenpolitisch wird es immer schwieriger. In Deutschland und den USA stehen Wahlen an und die Stimmung besonders im Osten Deutschlands ist im Keller. Eine wachsende Zahl europäischer Staaten ist des Krieges überdrüssig. Und auch die USA verkaufen inzwischen ihre Himars-Systeme lieber an zahlungskräftige Kunden wie Taiwan, statt diese um Verzicht zugunsten der Ukraine zu bitten.

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Quellen & Links

(1) Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 10.8.2024: Weniger Geld für die Ukraine, mehr für die Bahn

(2) FAZ vom 22.8.2024: Kiew: Brauchen Milliarden schnell

(3) ebenda

(4) ebenda

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Rüdiger Rauls ist Reprofotograf und Buchautor. Er betreibt den Blog Politische Analyse.

https://ruedigerraulsblog.wordpress.com/

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Für Spenden besuchen Sie bitte die Webseite

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https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/ukrainisches-roulette/?pk_kwd=ukrainisches-roulette

Russland lässt sich nicht von Wunschdenken Leiten?

All die massiven Verluste waren daher von vornherein geplant? Sprich die Russische Führung plant die zerstörung der Russischen Armee:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1334286/umfrage/russische-verluste-von-ausruestungen-im-krieg/

Ukraine-Krieg: Russische Verluste von Ausrüstungen bis August 2024

Veröffentlicht von Statista Research Department, 07.08.2024

Ein Ende des von Putin gestarteten Krieges in der Ukraine ist weiterhin nicht in Sicht. Russland gilt als eine der schlagkräftigsten Militärmächte weltweit und verfügt über einen großen Bestand an militärischen Ausrüstungen. Diese Statistik zeigt eine Zwischenbilanz zu den russischen Verlusten von militärischen Fahrzeugen, Fluggeräten und Ausrüstungen etwas mehr als einem Jahr nach Kriegsausbruch. Demnach wurden seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 bis zum 07. August 2024 nach Angaben der Quelle bereits 2.258 russische Kampfpanzer von der ukrainischen Armee zerstört, 156 russische Panzer wurden beschädigt, 522 Panzer wurden durch die ukrainischen Streitkräfte erobert und 368 Panzer von den russischen Streitkräften aufgegeben. Allerdings müssen bei der Interpretation der Zahlen einige Aspekte beachtet werden.

Interpretation der gezeigten Zahlen

Diese zugrunde liegende Liste von Oryx Blog enthält nach eigenen Angaben lediglich die Fahrzeuge, Fluggeräte und Ausrüstungen, für deren Zerstörung, Beschädigung, Aufgabe oder Eroberung entweder Foto- oder Videobeweise vorliegen. Dabei werden laut Quelle alle erdenklichen Anstrengungen unternommen, um Doppeleinträge zu vermeiden und die auf den Foto- und Videoaufnahmen zu erkennenden Ausrüstungen korrekt zuzuordnen. Dennoch ist eine Verifizierung von Fotos und Videos immer mit einer gewissen Unsicherheit belastet. Laut Oryx kann davon ausgegangen werden, dass aufgrund der Notwendigkeit des Vorliegens von Bildbeweisen in Wirklichkeit wesentlich mehr Fahrzeuge, Fluggeräte und Ausrüstungen zerstört, beschädigt, aufgegeben oder erobert wurden, als in der Liste angegeben. Handfeuerwaffen, Panzerabwehrlenkwaffen, MANPADS (Ein-Mann-Boden-Luft-Raketen), Mörser, Loitering Munition, als unbemannte Köder eingesetzte Drohnen, zivile Fahrzeuge, Anhänger und verlassene Ausrüstung sind in dieser Liste nicht enthalten. Laut Quelle werden Fahrzeuge, Fluggeräte und Ausrüstungen nur dann gelistet, wenn die Herkunft festgestellt werden kann.