Das Buch hat zur deiner These auch einen Abschnitt. Ich lasse ihn mal ĂŒbersetzen:
Hier ist die deutsche Ăbersetzung des Abschnitts **âLunar Fallacyâ**:
Aber als Spendler ist mir NumberGoUp nicht so wichtig. Ich brauche die abgesicherten Peer-2-Peer Eigenschaften Bitcoins fĂŒr mich persönlich.
Sind alles nur Gedanken und keine Wertungen. Ich lese alles gespannt zu und das bringt viel.
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## **LunarâIrrtum**
Es gibt eine Theorie, dass das Horten von Bitcoin einen **dauerhaften Gewinn garantiert**.
Diese Theorie stĂŒtzt sich auf die folgenden wirtschaftlichen Gesetze:
- **Eine WĂ€hrung ist besser als zwei** (*Metcalfeâs LawÂč*)
- **Besseres Geld verdrĂ€ngt schlechteres Geld** (*Thiersâ Law/Gresham's Law*)
- **Bei festem Angebot steigt der Preis mit der Nachfrage** (*Gesetz von Angebot und NachfrageÂł*)
- **Ein potenzielles Nachfragewachstum ist unbegrenzt**, da Handel ein **positivesâSummenâSpiel** ist
Horten ist rein spekulativ, und alle ErtrÀge daraus stellen **Gewinne oder Verluste** dar.
Das Geld wird **nicht verliehen**, um Zinsen zu erzielen, und ist daher **stets verfĂŒgbar fĂŒr den Tausch** â ein Vorteil, der den entgangenen Zins ausgleicht.
Eine **Folgerung** dieser Theorie lautet, dass **keine Investition in Produktion** erforderlich sei, um daraus Profit zu ziehen.
Doch Kapital ist fĂŒr jede Produktion notwendig.
Kreditgeber (Investoren) erhalten Zinsen **als Ausgleich fĂŒr den Zeitraum**, in dem sie auf ihr Kapital verzichten.
Produktion ist die Quelle des Handels, und daher ergibt sich alle wirtschaftliche AktivitÀt aus **Investitionen**.
Ein Hodler (eine gehortete Geldmenge) ist dadurch definiert, dass er **nicht in der Produktion verwendet** wird.
Wenn jedoch **alle Menschen ihr Kapital horten**, gĂ€be es **nichts zu handeln** â und somit **keine Nachfrage nach Geld**.
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### **Schlussfolgerung**
Es scheint, dass die Theorie **irrational** ist â was die Idee stĂŒtzt, dass Bitcoin tatsĂ€chlich so etwas wie **âmagisches InternetâGeldâ** ist.
Wenn eine Theorie zu einem **Widerspruch** fĂŒhrt, ist sie **fehlerhaft**.
Eine **MarktwĂ€hrung mit fester Geldmenge** kann nur aus zwei GrĂŒnden an **Kaufkraft gewinnen**:
1. **Wirtschaftswachstum** â es entsteht eine höhere Nachfrage nach Verwendung des Geldes als Tauschmittel
2. **Monetarisierung** â Menschen verlagern ihre Nachfrage von einer anderen WĂ€hrung hin zu dieser
Doch Wirtschaftswachstum ist zwingend das **Ergebnis von Investitionen**.
Wachstum ist notwendigerweise **geringer als die Kapitalrendite (Zins)**, und vollstÀndiges Horten ist **keine Investition**.
Auch die **Monetarisierung hat ihre Grenze**.
SchlieĂlich verkennt die Theorie auch die **StabilitĂ€tseigenschaft** von Bitcoin.
Aus diesen GrĂŒnden ist die Theorie **ungĂŒltig**.