Replying to Avatar scalatheagorist

Er sagt, dass das es ein reales Phänomen ist: 27:50, er vergleicht es mit Staat.

Ich kann mich gut erinnern, dass ihr es als "Idee" verkauft hattet.

Ein anderer Artikel widerspricht auch der Idee des Schuldgeldes: https://www.misesde.org/2023/02/das-gemeinsame-fundament-der-geldarten/

Und was Bitcoin definitiv nicht ist, ist das:

«Diese Schulden nennt Argentarius „Geld“.» - M.A.Fischer

Was mir vor allem noch klarer wurde, ist, dass Mengers Grundsätze d. VL absolut nicht deiner Aussagen von Agentarius zusammengeht.

Geld™

Reply to this note

Please Login to reply.

Discussion

Und diese Aussage widerspricht Rahim hier in keiner Weise.

Arbeite gerade an dem Kapitel wo ich das darlege.

Der Fehler vieler Austrians ist zu denken, Warengeld wäre die älteste Geldform, da hat Argentarius logisch hergeleitet warum das nicht sein kann und die Archeologie bestätigt es.

Geld ist in seiner Grundfunktion dazu dar eine Schuld im Tauschgeschäft zu ersetzen.

Das gilt auch noch, wenn ich ein Gut habe, das gut genug funktioniert, dass ich mich mit dem Geld für lange Zeit zufrieden gebe.

Es ist dennoch ein Tauschmittel, dass ich eben nicht konsumiere, sondern tauschen möchte.

Somit muss ich mich nach erfolgreichem ausgeben des Geldes immer fragen, ob ich nun gleich, besser oder schlechter gestellt bin, als wenn ich direkt getauscht, bzw. in Waren denominierten Kredit gegeben hätte.

Die Geldigkeit die die Austrians beobachten und deren Entstehung bei besonders gut als Geld geeigneten Waren sie beschreiben, ist nichts anderes als das was Argentarius Geld nennt.

Du setzt voraus, dass es einen Anspruch gibt, dass dieses Geld getauscht werden muss. Kurz gesagt: Die Eigenschaft, die du Geld zuschreibst bzw. du "Geld" definierst, ist eine Forderung. Das ist Fakt. Man kann unterstellen, dass dann Geld nur Wert hat, weil die Menschen dies als Schuld sehen, weil darin eine Forderung ist. So funktioniert Fiat. Nur ist das kein freies Geld und zum anderen ist die Annahme der Forderung konstruiert, weil eben die Zukunft ungewiss ist, kann dir niemand garantieren, dass ein Geld in der Zukunft den gesellschaftlich akzeptierten "Wert" hat. Ebenso sind Geld gegen Ware eine atomare Transaktion, wo Eigentumsrechte ausgetauscht werden. Nach deiner Logik hieße es: Wenn ich Geld bekomme gegen ein Gut, das Geld plötzlich wertlos ist, ich die Forderung habe, es wieder einzutauschen, weil mir jemand etwas schuldet. Das ist der größte Unsinn, den man unter Gesellschaftsvertrag versteht.

Der Mensch wählt das Gut, was am besten geeignet ist, die Kaufkraft zu schützen. Also wählt er jenes Gut, was diese Eigenschaft am besten kann. Das heißt auch, sich die Wirtschaftsrechnung in der Ungewissheit am besten durchführen lässt. Dir kann nur niemand garantieren, dass es morgen so ist. Setzt man das voraus, setzt man einen Zwangsmonopolisten voraus.

Mit Gesellschaftsvertrag hat das nichts zu tun, sondern mit dem Gewohnheitsrecht. Bei dem Thema sind wir unterschiedlicher Meinung.

Was ich gesagt habe hat damit aber nichts zu tun.

Ich habe immer die Wahl. Ich begehre Gut X und kann entbehren Gut Y.

Tausche ich nun direkt X gegen Y oder verkaufe ich Y für Geld und kaufe anschließend X für Geld.

Gibt es heute einen Händler der Gut X für 10€ anbietet und einen anderen der Y für 10€ ankauft, ist es egal ob ich tausche oder Geld nehme.

Nehme ich das Geld und kaufe erst in einem Jahr, kann es mir passieren, dass Gut X plötzlich doppelt so viel Euro kostet. In diesem Fall habe ich das falsche Geld gewählt, bzw Y zu günstig verkauft, denn ich konnte meinen gewünschten Handel nicht erfolgreich abschließen.

Der direkte Tausch wäre in dem Fall die bessere Wahl gewesen.

Verstehe 1. nicht, was das mit dem Gewohnheitsrecht zu tun hat und zweitens, Geld eine Schuldseimn soll.

Gewohnheitsrecht spreche gerade für die Austrians.

Hasnas arbeitet das wunderbar vor:

Das ursprüngliche Gewohnheitsrecht schützt die Eigentumsrechte. Hasnas nimmt es, um eine anarchistischee Gesellschaft mit Belegen zu untermauern. Das ist am ehesten an Menger geknüpft, wie Geld entsteht.

https://t.me/mlpdofficial/424

„Verstehe nicht“ ist das Problem, allerdings weiß ich nach gefühlt 21Mio verschiedenen Versuchen langsam nicht mehr wie ich es dir verständlich machen soll. Vielleicht gelingt es mir in Langform in Bitcoin Nation.

Und ja, ich bin ja der Ansicht, dass es mit den Austrians weitgehend vereinbar ist.

Bisher warst du immer strikt gegen das Gewohnheitsrecht 🤷

Und der Punkt ist ja eben, dass Argentarius dir an den Kopf wirft, dass du nur betrachtest was Geld macht, nicht was es ist.

Ein Geld das gut funktioniert ist bei Erhalt der Zahlung so gut, wie das Gut das du damit irgendwann kaufen möchtest zu erhalten.

Du solltest aber nicht den Fehler machen zu denken, dass Geld das Gut ist welches du haben wolltest.

Denn wenn dem so wäre, wäre es eben kein Geld.

Dann passt deine Aussage nicht zu Bitcoin, weil es eben für mich einen immens hohen Grenznutzen hat und ich es haben will!

Das ist ja der Punkt: Es entwickelt sich ein Geld, welches die doppelte Koinzidenz am besten löst und für meine Ziele, es das beste Mittel gegen Ungewissheit ist. Es ist Vertrauen, aber keinesfalls Garantie. Dinge werden in Geld bezahlt, also Geldpreise, also haben sie de facto - subjektiv - Kaufkraft, weil es für Menschen bestimmte Ziele erfüllt als Mittel, wie bspw. die Wertspeicherfunktion, die sich dann ergibt, wenn es sich als Medium für Wirtschaftsrechnung bewährt. Alles andere ist Esoterik und kann man entkräften allein deshalb, dass sich Leute dann in andere "geldigen" Güter retten, wenn das Fiatgeld hyperpreisinflationiert gegen Güter.

Es ist eben keine Esoterik. Denn wenn Geld ein normales Gut wäre, das die doppelte Koinzidenz der Wünsche löst, würden die Leute nicht daraus flüchten, wenn es an Wert verliert, sie würden mehr davon kaufen.

Fällt dir nicht auf, dass sich Geld spiegelbildlich zu allen anderen Gütern verhält?

Nochmal: Sie flüchten in einen anderen Geldzeichenkandidaten wie bspw Immobilien.

Das hat mir mal #[5] geschrieben.

--

Zigaretten, Vieh (woher übrigens der Begriff Geld verwandt ist) sind alles Kandidaten.

Für mich hat ein Geldzeichenkandidat wert, weil ich es für wertvoll halte und abgeleitet daraus aus der Summe vieler Präferenzen anderer, das genauso erkennen. Ich kann trotzdem argumentieren, dass ich Gold als Gebrauchsgut nutzen kann als Schmuck oder Bauteil. Es spielt keine Rolle, ob Geld kein Verbrauchsgut ist.

Und nein, du gehst weg von Menger.

Alter, wie behindert ist eigentlich diese Amethyst APP, die buggt bei mir nur 😂😂😂

Das hat Argentarius beschrieben, weshalb das so ist.

Aber wenn du das Argument so drehst, kommen wir ja genau auf den Punkt, dass Geld und Geldzeichen voneinander trennbar sind.

Denn was du beschreibst ist ja wieder kein Prozess der so bei anderen Gütern vorkommt.

Das geldige Gut wird weniger wert. Statt also fleißig mehr davon zu nehmen, wie es die Grenznutzentheorie erwartet, flüchten die Leute in ein anderes Gut.

Das zeigt doch nur, dass in diesem Falle das inflationäre Gut weniger geldig wird, bzw nach Argentarius ein schlechteres Geldzeichen.

Das eine was Argentarius hier zur Betrachtung der österreichischen Schule hinzufügt, ist dass er die Entstehung von Geld nicht nur aus der Praxeologie, sondern aus der Soziologie und Geschichte erklärt um zu zeigen, was Geldikeit eigentlich ist.

Etwas das die Österreicher leider völlig auslassen.

Die Idee, dass es immateriell ist, verwirfst du völlig. Gut, weil es ist gut, ich verspreche mir aus diesem Mittel, Ziele zu erreichen. Es ist sogar physikalisch gebacken und per Kryptografie und Datensätze als Gut verifizierbar.

Natürlich dient es spiegelbildlich als Platzhalter. Du objektivierst aber, was Geld für Leute für ein Nutzen ist. Ich muss nicht einmal Geldzeichen gegen Gut tauschen, wenn ich zocke oder es vererbe.

Du relativisierst und maßt dir an, welche Gutes Geld als Gut den Menschen dient, IHRE Präferernzen nachzugehen, um IHRE Ziele zuerreichen.

Und daher hat Bitcoin für mich einen hohen Grenznutzen, weil:

a) freies Geld, ich fühle mich frei, als besseres Bargeld

b) Wertspeicher, als Ersatz zu anderen Assets

c) Als Garantie, weil ich daran glaube, für die Zukunft und das kann ich auch wieder gegen CHF oder was auch immer tauschen oder ich behalte es einfach und vererbe es.

Es geht darum, sich nicht anzumaßen, welche Ziele man verfolgt und dass es nur als ein Ding für einen Zweck erfüllt.

Sobald hier relativiert wird, ist es Esoterik und vor allem autoritär. Wenn ich im Knast bin, rauche ich meine Kippen und nutze sie zum Tausch. Trotzdem brauche ich erst Kippen, habe einen hohen Grenznutzen, weil der eine Dude, der mir Pornohefte verkauft, auch nur Kippen nimmt.

Nein. Ich vereinfache versuche einfach nur, das Argument zu vereinfachen, damit du es verstehst.

Du bist so voreingenommen, das gewisse Argumente abprallen.

Zum Beispiel habe ich nirgends irgendjemand vorgeschrieben welche Präferenzen er hat.

Ich wollte dir zwei Dinge aufzeigen:

1. Geld ist wenn man etwas als Tauschmittel verwendet. Auch Vererbung ist letzten Endes ein Tauschmittel, wenn es am Ende nicht konsumiert wird, sondern getauscht.

2. Bitcoin KANN gar nicht konsumiert werden. Deshalb ist es unglaubwürdig, dass du es als etwas anderes als Geld verwendest.

Es sei denn du hast einen Weg gefunden Bitcoin zu einem Produkt zu verarbeiten und nutzt es als Produktionsmittel.

Das glaube ich dir nicht.

Du willst garantiert keine Einsen und Nullen in der Time Chain besitzen, um sie zu konsumieren oder als Produktionsmittel einzusetzen.

Du erwartest dass Bitcoin deine Kaufkraft in die Zukunft transportiert und evtl potenziert.

Die Auslegung vom Gewohnheitsrecht haben wir nie ausdiskutiert. Es hieße nur, die Austrians stimmen dem zu oder sowas.

Hasnas hat es aber auf dem Punkt gebracht.

Unabhängig von all dem, ist Naturrecht nichts anderes - konservativ gesehen - als Gesetze, Regeln etc die gefunden wurden, die sich bewährten und weiterentwickelt wurden.

Und das Common Law an sich, ist in seinem Urzustand genau das, während Staat das für seine politischen Zwecken untergräbt.

Das heutige Gewohnheitsrecht ist für die Normies so viel wert, wie das Wort "Demokratie". Das sind ausgehöhlte Wörter.